Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte


Hallo liebe Besucher, ab Mai 2019 wird FatJazz in den YOKOCLUB ziehen, alle Veranstaltungen finden dann vorerst dort satt. Grund sind die umfangreichen Bauarbeiten auf dem Dach des Uebel&Gefährlich. Ihr findet uns wie gewohnt jeden Mittwoch dann im

YOKOCLUB

Valentinskamp 47, 20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


VERANSTALTUNGEN


GÜNTER „BABY“ SOMMER - LOVDAL DUO und LATE NIGHT CONCERT

Datum:25.09.2019
20:00

GÜNTER „BABY“ SOMMER LOVDAL DUO
Günter „Baby“ Sommer – dr, perc
Jesper Lovdal – ts

Günter Baby Sommer ist einer der bedeutendsten Vertreter des Zeitgenössischen europäischen Jazz, welcher mit einem hoch individualisierten Schlaginstrumentarium zugleich eine unverwechselbare musikalische Sprache entwickelt hat.
Sommer wurde 1943 in Dresden geboren und studierte an der Hochschule für Musik ,Carl Maria von Weber‘. Seine musikalischen Beiträge zu den wichtigsten Jazzgruppen der DDR wie dem Ernst-Ludwig-Petrowksy-Trio, dem Zentralquartett und der Ulrich Gumpert Workshopband ermöglichten Sommer den Einstieg in die internationale Szene. So arbeite Sommer nicht nur im Trio mit Wadada Leo Smith und Peter Kowald sondern traf mit so wichtigen Spielern wie Peter Brötzmann, Fred van Hove, Alexander von Schlippenbach, Evan Parker und Cecil Taylor zusammen. Sommers Solospiel sensibilisierte ihn für Kolloborationen mit Schriftstellern wie Günter Grass.
Sommers Diskografie umfasst über 100 veröffentlichte Audio-Datenträger. Als Professor an der Musikhochschule in Dresden nimmt er Einfluss auf die professionelle Vermittlung des zeitgenössischen Jazz an die nachfolgenden Generationen.



Løvdal hatte ab 1977 Klavierunterricht an der Musikschule in Hillerød, hörte nach drei Jahren aber auf, bevor er 1983 das Saxophon für sich entdeckte. Ab 1986 nahm er an verschiedenen Workshops teil, wo er von Bob Rockwell, Tomas Franck, Kenny Werner und Jukkis Uotila angeleitet wurde. 1993 erwarb er den Bachelor in Musik und Kulturinformatik (Humanistic Informatics) an der Universität Kopenhagen und studierte dann 1993/94 an der The New School of Jazz and Contemporary Music in New York. Dort spielte er u. a. mit Billy Harper, Dave Liebman, Lee Konitz, Clark Terry, Maria Schneider, Reggie Workman, Bill Evans und Richie Beirach. 2001 schloss er seine Studien mit dem Diplom am Rytmisk Musikkonservatorium in Kopenhagen ab.

Løvdal spielte zunächst im Axel Boys Quartet. Seit den 2000er Jahren wirkte er u. a. bei Aufnahmen von Ib Glindemann, Mårten Lundgren, Benjamin Koppel (Babop)[1] sowie den Bands Out to Lunch und Little Red Big Bang mit. Seit 2004 nahm er unter eigenen Namen auf, u. a. mit seiner Formation Lovedale. 2000 wurde Løvdal Mitglied der dänischen Komponisten-Vereinigung Danske Jazz, Beat og Folkemusik Autorer; 2001 war er im Vorstand der Dänischen Jazzföderation. Er ist Vorsitzender der Dansk Jazzmusikerforening.

LATE NIGHT CONCERT
DIE LETZTE HOFFNUNG
Hauke Schlüter – bars, bcl, comp
Jens Rathfelder – git, comp
Michael Haupt – b
Jannik Stock – dr



Zurück zur Übersicht


Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

YOKOCLUB

Valentinskamp 47,
20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.