Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte


Hallo liebe Besucher, ab Mai 2019 wird FatJazz in den YOKOCLUB ziehen, alle Veranstaltungen finden dann vorerst dort satt. Grund sind die umfangreichen Bauarbeiten auf dem Dach des Uebel&Gefährlich. Ihr findet uns wie gewohnt jeden Mittwoch dann im

YOKOCLUB

Valentinskamp 47, 20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


VERANSTALTUNGEN


KH5 und SCHUMANNIZE

Datum:16.10.2019
20:00

KH5

Sie nennen es hotmoderndoublesaxycreativeswingjazz: KH5 steht für lässigen Swing, ausdrucksstarke Soli und kühne Improvisationen. Dafür holt der Wahl-Hamburger Tenorsaxophonist Konstantin Herleinsberger seinen langjährigen Freund Markus Harm (as) aus dem fränkischen Nürnberg in die Hansestadt. Das Quintett vervollständigt die Hamburger Rhythmsection Buggy Braune (p), Paul Imm (b) und Björn Lücker (dr).


SCHUMANNIZE
Mischa Schumann – p
Frank Delle – ts
Sven Kerschek – b
Heinz Lichius – dr

SCHUMANNIZE ist ein Projekt des Hamburger Pianisten Mischa Schumann, mit dem er
sich in erster Linie als Komponist und „Klang-Organisator“ präsentiert.
Ob nun wie auf Schumannize Vol. 1 – Across Realities Bläserarrangements und die
Integration von elektronischen Sounds im Vordergrund stehen oder bei Schumannize
Vol. 2 - Follow The Passenger der Schwerpunkt auf der kammermusikalischen Seite
liegt, stets sorgen die bemerkenswerte Prägnanz und die weitreichende Substanz der
einzelnen Stücke dafür, daß sich dem Hörer neue Räume eröffnen.
Auf der Bühne hält Mischa Schumann an Piano und Keyboards bei SCHUMANNIZE als
„Master of Ceremony“ die Fäden in der Hand. Seine langjährigen Mitstreiter Sven
Kerschek am Bass und Heinz Lichius am Schlagzeug beeindrucken durch ihre
Flexibilität zwischen treibenden Grooves und dynamisch zurückhaltenden Momenten, in
denen dennoch die Spannung erhalten bleibt. Ferner haben sich für die Live-Besetzung
die Trompeter Claas Ueberschär bzw. Benny Brown sowie auf der Saxophonposition
Anna-Lena Schnabel, Sebastian Gille oder Frank Delle herauskristallisiert, so daß die
Band meist als Quintett auftritt.
Als Mitwirkende auf den Alben Schumannize Vol. 1 und Vol. 2 müssen noch erwähnt
werden: Mitglieder der NDR-Bigband wie Perkussionist Marcio Doctor und die
Saxophonisten Frank Delle und (der im März 2016 verstorbene) Lutz Büchner; die
Streicher des "Kaiser Quartetts", jenem durch Aufnahmen und Tourneen mit dem
kanadischen Crossover-Performer Chilly Gonzales bestens aufeinander abgestimmten
Ensemble, und vor allem der lange schon in Europa ansässige amerikanische Vokalist
Ken Norris, der es auf herausragende Weise versteht, sein warmes Timbre in englischer
und französischer Sprache oder im instrumentalen Sinne zur Geltung zu bringen.
Für Mischa Schumanns Selbstverständnis als Jazzmusiker ist es von Bedeutung, daß
neben dem Raum für Risiko und Spontaneität und dem musikalischem Anspruch auch
der Unterhaltungswert für das Publikum nicht zu kurz kommt – insofern ist die Vorgabe
für die Konzerte von SCHUMANNIZE gesetzt.



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

YOKOCLUB

Valentinskamp 47,
20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.