Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte




VERANSTALTUNGEN


GASTSTÄTTE ZUM HEISSEN HIRTEN

Datum:08.05.2019
20:00

GASTSTÄTTE ZUM HEISSEN HIRTEN
Otto Hirte, Adrian Hanack, Marc Doffey, Ole Sinell – sax
Raphael Klemm, Jan Landowski, Jakob Grimm – tb
Matthias Schwengler, Johannes Böhmer, Jan Kaiser – tp
Thomas Kolarczyk – b
Fabian Rösch – dr

Die Karte:

Mal soloistisch, mal symphonisch. Bilder von siamesischen Zwillingstornados neben einer Frau an der Bar. Mal Jazz, mal Hiphop. Klänge einer Small Band, die von einer BigBand begleitet wird. Aufbrausend und bittersüß gleichzeitig. Die Gaststätte zum Heißen Hirten lässt sich nicht in ein Stilraster pressen. Wer Tradition a la Count Basie erwartet, wird genauso überrascht sein, wie Fans von völlig freien Feuerwerken, denn diese Band ist anders.

Eine Big Band ohne Klavier und Gitarre? Unmöglich. Auf keinen Fall. Kann nicht funktionieren. „Quatsch!“, sagen die Musiker. Sie brauchen kein Harmonieinstrument. Sie haben ja sich: 13 ausgewählte Individualisten, die in ihrer musikalischen Sprache herausstechen. Eine bunte Blaswerkmischung, zusammengehalten von Bass und Schlagzeug. Der Wunsch nach dieser Besetzung kam den beiden Gründern Otto Hirte und David Heiß während Ihrer gemeinsamen Zeit im Landesjugendjazzorchester Brandenburg. Sie wollten Ihre eigene Musik mit einer Bigband spielen, die sich klangtechnisch und stilistisch absetzt.

Eine Big Band ohne Klavier und Gitarre? Unmöglich. Auf keinen Fall. Kann nicht funktionieren, „Quatsch!“, sagen die Musiker. Sie brauchen kein Harmonieinstrument. Sie haben ja sich: 13 ausgewählte Individualisten, die in ihrer musikalischen Sprache herausstechen. Eine bunte Blaswerkmischung, zusammengehalten von Bass und Schlagzeug.

Der Wunsch nach dieser Besetzung kam den beiden Gründern Otto Hirte und David Heiß während Ihrer gemeinsamen Zeit im Landesjugendjazzorchester Brandenburg. Sie wollten Ihre eigene Musik mit einer Bigband spielen, die sich klangtechnisch und stilistisch absetzt.

Im Frühjahr 2015 trafen sie sich das erste Mal gemeinsam in Berlin, machten Aufnahmen im Studio des Jazz Institutes Berlin und spielten erste Konzerte. Die originale Musik, die die Beiden den Mitmusikern auf den Leib geschnitten haben, umfasst neben 12- Ton-Kompositionen und Hiphop Beats auch den ein oder anderen Jazz Classic. Während die Musiker grooven und swingen, baden sie hier und da in ihrer Vorliebe für’s Groteske. Vor allem aber machen die 13 Männer eines: Großartige Musik.

https://www.youtube.com/watch?v=MfCQyoJcB60



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

Uebel&Gefährlich
Turmzimmer

Feldstraße 66, 20359 Hamburg

(rechter Eingang IV. Etage)


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.