Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte


YOKOCLUB

Valentinskamp 47, 20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


VERANSTALTUNGEN


LOTUS EATERS und KH5

Datum:16.10.2019
20:00

LOTUS EATERS
Wanja Slavin - Sax
Rainer Böhm - Piano
Andreas Lang - Bass
James Maddren - Drums

Im Gegensatz zu ihren Namensgebern verfallen die Lotus Eaters nicht in Lethargie sondern verwandeln düsteren Weltschmerz mit kraftvoller Dringlichkeit in faszinierende Musik. Die ist formal traditionell und doch begegnen die Lotus Eaters Erbe der Jazzgeschichte mit Selbstbewusstsein, adaptieren unterschiedlicher Stimmungen, Genres und Bilder, um sie klug und virtuos weiterzuentwickeln. Das klingt mal nach elegischer Klangmalerei, dann wieder wild und kämpferisch, im Gestus einer Rockband. Es ist ein sehr persönliches Projekt, in dem nicht um eine neue Definition des zeitgemäßen Jazz gerungen wird, sondern um emotionale Hingabe. Dieses Ringen ist nicht minder spannend.
Wanja Slavin: „Es geht nicht um Intellektualität sondern um ein Gefühl, eher um etwas Spirituelles.“ Die Lotus Eaters beweisen, daß im 21. Jahrhundert ein aktueller Weg gefunden werden kann, die Jazztradition weiterzuführen und doch etwas relevantes hinzuzufügen.
2014 erhielt Wanja Slavin einen ECHO Jazz als Instrumentalist des Jahres national Saxofon/Woodwinds. Er hat unter anderem mit Musikern wie Joachim Kühn, Kenny Wheeler, Ralph Alessi, Nasheet Waits, Jim Black, Rudi Mahall, Médéric Collignon, Bill McHenry und Peter Evans gespielt, ist heute ein sehr gefragter Musiker – national und international –, und spielt in Formationen wie Wanja Slavin Lotus Eaters, Amok Amor, und Meyer/Black/Meyer/Slavin.


https://www.youtube.com/watch?v=QsiMNskTb9s&list=PLB1oleYf7YhOLS9_bKAKQwePsndzpJevT&index=5


KH5

Sie nennen es hotmoderndoublesaxycreativeswingjazz: KH5 steht für lässigen Swing, ausdrucksstarke Soli und kühne Improvisationen. Dafür holt der Wahl-Hamburger Tenorsaxophonist Konstantin Herleinsberger seinen langjährigen Freund Markus Harm (as) aus dem fränkischen Nürnberg in die Hansestadt. Das Quintett vervollständigt die Hamburger Rhythmsection Buggy Braune (p), Paul Imm (b) und Björn Lücker (dr).



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

YOKOCLUB

Valentinskamp 47,
20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.