Jazz in Hamburg - Modern & Free Jazz Live Konzerte


Hallo liebe Besucher, ab Mai 2019 wird FatJazz in den YOKOCLUB ziehen, alle Veranstaltungen finden dann vorerst dort satt. Grund sind die umfangreichen Bauarbeiten auf dem Dach des Uebel&Gefährlich. Ihr findet uns wie gewohnt jeden Mittwoch dann im

YOKOCLUB

Valentinskamp 47, 20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


VERANSTALTUNGEN


FatJazz im EXIL - Kalle Kalima solo

Datum:17.05.2019
20:00

Das Konzert findet in der
Alte Druckerei Ottensen – Souterrain
Bahrenfelder Straße 73d (im Hinterhof)
22765 Hamburg
statt.

FatJazz im EXIL - Kalle Kalima solo

Kalle Kalima verwendet Effekte und Preparationen mit denen er aus seiner E-Gitarre die
unterschiedlichsten Klänge holt. Er nimmt mal sich live mit Hilfe von Sampler auf
und schickt diese Sounds in Weltall. In seinem Soloprogramm spielt Kalima
eigene Kompositionen und bekannte Songs mit originellen Arrangemants.
Die Musik wird von kleinen Zellen in ein orchestrales Ganzes gebaut. Musikalisch
nehmen diese Kompositionen Elemente von Minimalmusik, Rock, Jazz und
Schamanistische Folksmusik.

“Er ist ein vielseitiger Typ, der in Berlin lebende Finne Kalle Kalima. Immer wenn er eine neue
Art entdeckt, wie er die E-Gitarre spielen könnte, gründet er eine Band und versucht
herauszufinden, wie weit sie ihn trägt. Im Soi Ensemble praktiziert er nordischen Folk, mit
Johnny La Marama wandelt er auf den Pfaden eines eklektischen Powerjazz, und das ihn
begleitende Klima-Kalima-Trio fetzt durch schroffes, grooviges Terrain. Dass sich der 36-Jährige
Wahlpankower darüber hinaus auf die sehr viel luftigere Disziplin der Klangmalerei versteht,
demonstriert er nun auf seiner ersten Solo-Einspielung Iris in Trance (La Lune). Sie verdankt
sich einem Radiohörspiel, für das Kalima die Musik beigesteuert und sich erstmals auf die Rolle
des Illustrators eingelassen hat. Acht Soundbilder sind in der Folge entstanden. Ihr Thema: das
Sehen. Wobei das Titelstück ebenso wie „Orbiting The Black Hole“ oder „Looking For The Blind
Spot“ von der Unmöglichkeit erzählt, das Wesentliche dieser Welt mit den Augen zu erfassen.
Man braucht andere Sinne, um das rhythmische Flackern und wimmernde Leuchten von
Kalimas Gitarre aufzunehmen. Der gefragte Instrumentalist und Sideman von Jimi Tenor scheint
sich dabei in unsichtbaren Fallstricken zu verheddern, wenn er rätselhafte, stotternde
Morsesignale in den kosmisch nachhallenden Klangraum funkt. Immer wieder spielt er
melodische Miniaturen an, doch Songstrukturen, wie sie Bill Frisell oder David Grubbs bei ihren
Alleingängen in die Loop-Maschinerie einspeisen, finden sich kaum. Die Orientierung ist dahin.
Wie ein Blinder nach Dingen tastet, die ihm zerbrechen, greift Kalima nach etwas, das sich in
Illusionen auflöst.“ Kai Müller, Tagesspiegel 27.01.09



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Jeden Mittwoch ab 19:30Uhr,

Konzertbeginn ab 20:00Uhr.


FATJAZZ urban exchange

im

YOKOCLUB

Valentinskamp 47,
20354 Hamburg,
gegenüber der Laeiszhalle.


Eintritt 10,- / ermäßigt 6,-

* Sonderkonzerte 15,- / 10,-



Free Jazz ist einerseits ein historischer Begriff für freies Improvisationsspiel im Jazz seit den 1960er Jahren,

andererseits ist es ein bis heute ausstrahlendes Paradigma, das die Möglichkeit zur freien Entfaltung immer neuer Formen im Jazz und auch darüber hinaus bereithält.

Der Begriff selbst kann zu Missverständnissen führen, da eine Freiheit in Bezug auf die herkömmlichen Spielhaltungen des Jazz nur bedingt genutzt wird und es neben einer völligen Freiheit in der Form durchaus Improvisationen gibt, die auf Kompositionen und kompositionsähnlichen Absprachen über Strukturen beruhen.


Free jazz is an approach to jazz music that was first developed in the 1950s and 1960s as musicians attempted to alter, extend, or break down jazz convention, often by discarding fixed chord changes or tempos. Though the music of free jazz composers varied widely, a common feature was dissatisfaction with the limitations of bebop, hard bop, and modal jazz that had developed in the 1940s and 1950s. Often described as avant-garde, free jazz has also been described as an attempt to return jazz to its primitive, often religious, roots and emphasis on collective improvisation.